Zwischen Endkampf und Werwolf
Die Täter der Endphaseverbrechen von Randegg und Göstling an der Ybbs im April 1945
DOI:
https://doi.org/10.60658/mug.v15i1.49Schlagworte:
Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Gewalträume, MännlichkeitAbstract
Am 13. und 15. April 1945 ermordete ein kleiner Kreis an Tätern auf Eigeninitiative ca. 180 ungarische Jüdinnen und Juden im ländlichen Niederösterreich in den Orten Randegg und Göstling an der Ybbs. Dieser Essay rekonstruiert den Verlauf der Verbrechen und nimmt dabei vor allem Handeln und Motive der Täter in den Blick. Exemplarisch zeigt sich dabei, wie stark ideologische Komponenten wie Antisemitismus und soldatische Männlichkeit bei Endphaseverbrechen wirkten und wie Dynamiken der Endphase Gewalträume im ländlichen Gebiet öffneten.
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